Wer ohne Liebe lebt, ist lebendig tot.
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Strom.des.Lebens.

Wie in einem Strom, reißt uns das Leben mit.
Vorbei an Gestalten, Momenten von ewigem Glück.
Ein Schimmern, ein Funken, was nicht ewig bleibt.
Wie ein Foto, ein Schuss, der mit uns treibt.

Ich nimm dich an die Hand, lass dich nie wieder los.
Du wirst älter, ich bin nun groß.
Doch immer noch Kind innerlich, wenn ich neben dir sitze.
Wenn ich deine Hand halte, kommen Gedankenblitze.

Die Liebe zu seiner Mutter, wie ein warmes Nest.
Ein Nest, wohin du kommst und das du wieder verlässt.
Sie gibt mir immer wieder die Kraft zurück, schenkt mir neuen Mut.
Sie unterstützt mich, bei dem was war und das, was man tut.

Was ich liebe, was ich mich frage, wo ich verzweifle ist sie da.
Der Rhythmus des Lebens fegt uns hinfort, doch es ist wahr.
Momente bleiben ewig, wenn man sie teilt.
Wenn man verweilt und nicht hetzt, nicht eilt.

Meine zweite Liebe ist so fern und der Schatten doch hier.
Als wäre er nie gegangen, als säße er noch neben mir.
Ich sehe dein Profil, deine Augen blicken mich an.
Ich versinke abermals, in ihnen, dem Strom der Zeit.
Du verlässt mich, doch bleibst tief in meinem Herzen.
So viele Erinnerungen, Momente des Glücks, fühl mich befreit.
Von all der Last, den schweren Regenwolken, den Schmerzen.

Du beflügelst mich, sodass ich ausbreche.
Ausbreche aus dem Strom, der mich trägt.
Denn du bist es, der mich bewegt und wirklich trägt.
Auf deinen Schwingen segeln wir gegen die Uhren dieser Welt.
Im Flugzeug, auf unseren rosaroten Wolken, auf dem Rollfeld.
Es verschieben sich die Stunden, ich fasse einen Gedanken.
Es sind nur Mauern in unseren Köpfen, jene Schranken.
Du und ich wir bringen sie ins Wanken, brechen die Schallmauer.
Ich hoffe so sehr, es ist nicht flüchtig, sondern von Dauer.
Du fehlst mir, wie der Wind, der mich zu dir in den Süden trägt.
Fühl mich wie ein Vogel, dessen Herz im Takt der Wellen schlägt.
Der Strom der Zeit lässt mich kaum los.
Doch manchmal reißt du mich heraus und schwingst mich hoch.
Hoch in das Wolkenmeer unseres gemeinsamen Lebens...

by _anima_


Link zum Liquid Drum and Bass Mix
26.11.17 22:26


Rainer Maria Rilke

Das ist mein Streit:
Sehnsuchtgeweiht durch alle Tage schweifen.
Dann, stark und breit, mit tausend Wurzelstreifen
tief in's Leben greifen
und durch das Leid weit aus dem Leben reifen,
weit aus der Zeit!
27.11.17 18:40


s



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