Wer ohne Liebe lebt, ist lebendig tot.
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Wolf und Luchs.

Der Spiegel zerbricht,
hinein kommt kein Licht.
Ich stehe vor den Scherben
und fühl mich als würd` ich sterben.
Schneide ich mir ins eigene Fleisch?
Bin ich noch hier in meinem Reich?
Werde ich zum eigenen Feind meiner Selbst?
Oder bist du es, der sein Gesicht verdreht.
Ich sehe dich, versteh dich nicht.
Vielleicht nur Illusion und nur schön im Spiegel.
Vielleicht nur Schein und nun bricht das Siegel.
Misstrauen, zerbrochene Scherben.

Ich fühl mich manchmal wie fern gesteuert.
Werd das Gefühl nicht los, dass ich einfach gegangen bin.
Ich habe die Tür geschlossen und niemand folgt mir.
Kalt, die Zeit gefriert und ich frage mich: Was ist passiert?
Ich lebe, ich gehe einfach weiter und verharre doch hier.
Innerlich gestorben, äußerlich vielleicht ein Schmetterling.
Belüge ich mich selbst?
Der Luchs schaut mich durchdringend mit seinen Augen an.
Ich sehe seine Pfoten im Schnee, der in meinem Zimmer liegt.
Ich hülle mich in eine Seifenblase umgeben von Schnee.

Schnee ist so klar und hell. Doch fühlt man sich wie taub,
wenn man sich nur mit ihm umgibt.
So fühle ich mich oft in letzter Zeit. Aushalten, tief einatmen, Chaos ordnen, alles rauswerfen.
Stopp. Ich will so nicht sein. Doch ist es wohl viel mehr die Trauer.
Die Trauer über das, was übrig bleibt nach so langer Zeit.
Du, den ich verließ, bist wie ein Wolf, der mich fressen will.
Du frisst mich auf, wenn ich es am wenigsten erwarte.
Ich habe dir alles gegeben, was ich konnte.
Du hast es auch getan, doch fletschst du nun die Zähne.
Ich folge lieber den Spuren der Wildkatze und verlasse dein Reich.

Fühle mich wie Rotkäppchen, das durch den Wald läuft.
Ich renne innerlich davon, stolpere, weine, habe Angst.
Angst alles zu verlieren, woran ich geglaubt habe. An uns.
Gab es das wirklich? Oder hab ich mich getäuscht?
Die Wolfsaugen glühen und ich suche in der Dunkelheit.
Suche nach dem Luchs, der mir näher erscheint.
Er steht direkt neben mir und drückt mich mit der Nase immer weiter hin zur nächsten Lichtung.
Der Vollmond zeigt mir den Weg und ich vergehe in seinem Licht.
Bin geblendet und gleichzeitig fehlen mir die Worte.
Meine Tränen lassen alles verschwimmen und ich spüre nur das warme Fell unter meiner Hand. Mi Lince.


Link zum Song - LEO - The Wolf
8.10.16 00:32


Ein Festival der Farben. Meine Seele schimmert.

Wenn im tristen Alltag die Farbe leuchten und zur Musik Bilder bewegen, zieht es einen in den Bann. Der Schnelligkeit entgegen nimmst du dir Zeit und bleibst stehen. Die Zeit, die einem fehlt in dieser durchgeplanten Welt, dem gehetzten Großstadtalltag.
Phrasen des Abends, die einem auf dem Weg begegnen oder die in der Situation entstanden sind: "Achtung Lückenschluss!" "O Gott, Jesus!" "Der Penis ist im Fokus" "Von Kaiser bis Kobold" "Bus - Nationalismus ist auch keine Alternative"...
Das Festival der Lichter begeistert mich jedes Jahr von Neuem und mit meiner besten Freundin haben uns die Farben nicht nur in den Bann gezogen. Wir haben gelacht und uns mit Glühwein warm getrunken, der am Straßenrand verkauft wurde. Die Wangen rot und die Sehenswürdigkeiten in Installationen von Licht getaucht. Bewegend, schwebend, psychodelisch oder auch manchmal traurig. Schlendernd zu zweit durch die großen Straßen dieser Stadt mit so vielen Farben, Kulturen, Menschen, die sich einen Augenblick Zeit nehmen, um stehen zu bleiben und zu schauen...um nicht Mauern zu bauen, sondern einzureißen, sollte man sich öfter gemeinsam Dingen zuwenden, anstelle wegzusehen oder in Streit auseinander zu gehen....






Link zum Song Azaleh - Endeavour
16.10.16 23:10


Am Scheideweg.

Meine Augen noch müde,
meine Ohren hören das Telefon.
Ich hatte keine Kraft dich anzurufen,
doch du übernimmst das schon.

Ich bin dankbar deine Stimme zu hören,
auch wenn ich weiß, dass die Nachricht traurig ist.
Du möchtest mich auch nicht lang stören,
doch du wirst es nicht, weil du es bist.

Du bist auf dem letzten Pfad Richtung Jenseits.
Du strahlst eine Ruhe aus, da die Gewissheit unumgänglich ist.
Du willst mir Mut schenken, lenkst von dir ab.
Ich weiß, ich bin stark, doch begleite ich dich bereits in dein Grab.

Du sagst, ich soll alles genießen, was mir noch bleibt.
Ich bin stark und eine Frau, die ihren Weg gehen wird.
Deine Worte kleben an mir und ich weiß nicht, was mich treibt.
Treibe wie ein Blatt im Wind und möchte dich umarmen.

Alles braucht Zeit, alles raubt einem die Zeit.
Doch deine Worte werden mir immer im Gedächtnis bleiben.
Ich werde mich an ihnen reiben und mich verkleiden.
Ich trage deinen Ring, trage die Kette, die du mir damals gabst.

In all dem Chaos herrscht Stille, da deine Tränen getrocknet sind.
Du weißt, was du willst und das Wissen beruhigt deine Seele.
Endstadium. Lebensabend. Lebensmüde. Todesangst gewichen.
Ich werde versuchen dich gehen zu lassen.
Ich übe mich darin jeden Tag. Dein Name ist mein zweiter.
Unsere Erinnerungen schenken mir Trost.
Ich nutze die Zeit, deine Worte, deine Dinge und hülle mich ein.
Ein in deinen letzten Lebensatem, eh er weicht.
Eh du von mir gehst und ich bleib.

by _anima_



Link zum Sing Echos - Fiction
16.10.16 23:25


~I~

...Engel sehen nicht die äußere Gestalt,
sondern das Wesen der Dinge...






Link zum Song Nomad - Weep
16.10.16 23:53


piano.night.

sometimes i am just floating away and try to forget the present, the past and my feelings for the future. it is like flying in heaven where no one can see or hear you. i feel safe, alone, but safe with the sound of clarity and intense vibrations. the rain will wash away...everything.

Link zum Song - Nomad - Nothing left for us
17.10.16 00:16


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