Wer ohne Liebe lebt, ist lebendig tot.
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Heidelbeere.

Vertieft im Wald, abgeschottet von der Stadt.
Forschen, suchen an jedem Blatt.
Büsche, deren Früchte klein und rund.
Wandern genüsslich süß und blau in den Mund.

Die Ruhe trägt mich tiefer in den Wald.
Blätter rascheln, nur der Wind verweilt.
Entfernt ein Vogel ruft allein.
Fühl mich geborgen, zugleich einsam und klein.

Eins mit der Natur, mit den Kostbarkeiten dieser Welt.
Die immer mehr und mehr in sich zerfällt.
Jede Beere rieselt langsam in meinen Korb.
Stunden vergeben, verweilen an einem Ort.

Die Sonne wandert, die Zeit steht still.
Mein Herz ruft innerlich und weiß nicht, was es will.

Ich schalte meinen Kopf aus, Gedanken verschmelzen mit den Bäumen.
Hier will ich wieder sein, auch wenn nur in meinen Träumen...



_anima_
2.8.16 16:24


Schwebend. Freier Fall.

Ich fühle mich wie auf einer Feder. Schwebend in der Luft.
Einerseits so zart und geborgen, andererseits kommen Windböen und wirbeln mich umher. Ich halte mich fest, halte es aber manchmal kaum aus. Mir wird schwindelig und ich taumele liebestrunken, versunken, nachtblind durch die Zeit.
Mein Herz zerreißt, denn es schlägt nicht im Takt. Fühle mich innerlich zerbrechlich und nackt. Meine Federn fransen aus, scheinen wie gebrochen. Ich falle, doch eh ich aufpralle, schwinge ich erneut aus, um mich in der Luft zu halten.
Was will ich? Was kann ich, was darf ich? Fragezeichen wieder in meinem Kopf. Auch wenn ich Angst habe, fliege ich bis an den höchsten Punkt der Hemisphäre.
Ich sehe die letzten Sonnenstrahlen, beobachte den Sonnenuntergang und schließe dann die Augen. Freier Fall, kein Flügelschlag.
Ich lass es auf mich zukommen. Rasend schnell nähert sich der Boden. Alles wird schwarz, meine Flügel legen sich schützend um meinen Körper. Wie ein weißer Pfeil, der nach unten durch die Luft treibt, schieße ich hinab. Risiko. Schneidend durch die Luft.
Erst im letzten Moment öffne ich die Augen und öffne meine Flügel. Jede Feder brennt vor Schmerz, denn die Luft drückt schwer dagegen. Schwer bewegen sich die Flügel, entfernen sich weiter vom Abgrund. Kein Aufprall, kein dumpfes Krachen. Nur immer wieder ein Erwachen. Aus einem Traum.
Ich schwebe wieder über dem Boden, fliege weiter hinauf. Nur um den Nervenkitzel erneut zu spüren. Ich habe Höhenangst, aber das Gefühl ist es immer wieder wert. Das Gefühl kurz vor dem Aufprall sich in Sicherheit zu wiegen....



_anima_
2.8.16 17:28


Sehnsucht. Suche.Sehnen.Sucht.

Sehnen und suchen. Wir suchen uns selbst, die, die zu uns gehören und nach denen wir uns sehnen. Die Sehnsucht, dass andere und man sich selbst versteht und so angenommen wird, wie man ist. Das Sehnen nach Gemeinsamkeit, Verständnis und vielleicht auch bedingungsloser Liebe. Die Suche nach dem Sinn, nach den Bedürfnissen auf einer Reise durch das eigene Leben. In letzter Zeit sehne ich mich nach einigen Dingen. Es ist nur ein Gefühl, was vielleicht ein Zwischenzustand ist, aber ich kann von Glück sagen, dass ich mit mir im Reinen bin und Menschen um mich habe, die mich inspirieren, denen ich mich anvertrauen und auf diese ich bauen kann. Ich denke, dass der Schmerz der Welt und in uns selbst nur widerspiegelt, wie groß die Sehnsucht der meisten ist, sich zu verändern.
Das Suchen kann aber auch zu einer Sucht werden. Man möchte noch viel mehr sehen, entdecken, wissen, was da noch kommen kann, was einen noch erwartet. Suchen, Sehnen, Sucht. Abhängigkeit von anderen, was sie denken und wie sie urteilen. Niemand kann sich davon ganz frei machen. Man kann nur selbst versuchen mit sich ins Reine zu kommen. Was will ich wirklich? Was macht mich glücklich? Warum bin ich hier? Das Spiel des Lebens wartet nicht vergebens, wenn wir unsere Sehnsucht nicht stillen können. Es ist mein stetiger Motor, mich immer wieder mit neuen Dingen zu beschäftigen. Wissen, Gefühle, Gedanken in sich aufzusaugen und zu kombinieren und letztendlich den Kern erkennen, ohne am Leben vorbeizuleben. So genieße ich den Tag, sehne mich nach den liebsten Menschen, die jetzt nicht bei mir sein können...doch spüre ich den Wind auf meiner Haut, der wie ein Streicheln ist und mich vergessen lässt, dass ich gerade allein bin....




8.8.16 12:22


Bonobo - Stay the same

~Seasons change
it won't never be the same
I'm hopin'
I will stay the same
Reasons strange
Why we always play these games~


Link zum Song - Bonobo - Stay the same
8.8.16 12:28


Sommer.2016.

Einfach zu wissen, dass es warm wird und der Morgen lauwarm.
Es ist leerer in deinem Viertel und abends erwacht alles mehr und mehr zum Leben.
Du schlenderst entspannt am Mauerstreifen entlang zum Einkaufen. Durch die Natur, das Gras, im Schatten der Bäume. Ein Schmetterling flattert weiß von Blüte zu Blüte. Touristen werden herumgeführt und warten in kleinen Menschentrauben auf dem Weg. Du siehst durch deine Sonnenbrille und gehst an der Brücke entlang, die nun auf der anderen Seite bebaut wird. Du vergisst welcher Tag heute ist und was für eine Zeit ist. Du lebst in den Tag hinein, weißt nur, dass Mama zum späten Frühstück kommt. Du bäckst Kuchen mit Pflaumen von Oma. Nach Omas Rezept. Vielleicht in Gedenken an sie und ihr Essen. Gute Gespräche und Gefühle verbinden dich mit deiner Mama, die sich dir wieder näher fühlen möchte. Nicht oberflächlich, sondern tiefsinnig und philosophierend. Gedankenspiele, Reflexion, Anregung. Familie. Sommer in Berlin. Sommer nur für mich. Freude über innige Kontakte.
Wie eine Katze genieße ich den Schatten in diesem Sommer, weil ich weiß, dass der Luchs mir Schatten spendet. An meiner Seite, in meinen Gedanken und willkommener Gast in meinem chaotischen Leben...Abkühlung und gleichzeitig Schutz für meine Seele.
Währenddessen schlägt meine Liebe Wellen und wird erneut auf die Probe gestellt. So ist es wohl das Leben und ein erneuter Sommer in meinem Jahr 2016...



Link zum Song - Brandyn Burnette x Win & Woo - Underneath
26.8.16 16:38


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